Wissenswertes und Fakten rund ums Stillen
Die Entscheidung, wie man sein Baby ernähren möchte, ist eine der wichtigsten und persönlichsten Entscheidungen, die eine Mutter trifft. In diesem Blogbeitrag werden wir uns auf die zahlreichen Vorteile des Stillens konzentrieren und besprechen, warum es vor der Geburt sinnvoll ist, einen Stillvorbereitungskurs zu besuchen. Außerdem werden wir erläutern, warum es empfohlen wird, bei der Verwendung von Flaschenmilch bei Pre-Milch zu bleiben und einige gängige Stillmythen entlarven.
Die Vorteile des Stillens
Stillen bietet eine Vielzahl von Vorteilen für sowohl das Baby als auch die Mutter:
Für das Baby:
- Optimal zusammengesetzte Nahrung: Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe, die das Baby für sein gesundes Wachstum und die Entwicklung benötigt. Sie passt sich den sich verändernden Bedürfnissen des Babys an und enthält Antikörper, die das Immunsystem stärken und vor Infektionen schützen.
- Bessere Verdauung: Muttermilch ist leicht verdaulich und führt in der Regel zu weniger Verdauungsproblemen, wie Blähungen oder Verstopfung.
- Reduziertes Allergierisiko: Stillen kann das Risiko von Allergien und Asthma bei Babys verringern.
- Verbesserte Gehirnentwicklung: Studien haben gezeigt, dass gestillte Babys eine bessere neurologische Entwicklung aufweisen können.
Für die Mutter:
- Uterusrückbildung: Das Stillen fördert die Rückbildung der Gebärmutter nach der Geburt und hilft, das Blutungsrisiko zu verringern.
- Gewichtsverlust: Das Stillen kann dabei helfen, das postnatale Gewicht schneller zu verlieren.
- Emotionale Bindung: Während des Stillens wird das Hormon Oxytocin freigesetzt, was dazu beiträgt, die Bindung zwischen Mutter und Baby zu stärken.
- Langfristige Gesundheitsvorteile: Studien deuten darauf hin, dass Stillen das Risiko für bestimmte Krebsarten, wie Brust- und Eierstockkrebs, bei der Mutter reduzieren kann.
Warum man einen Stillvorbereitungskurs besuchen sollte
Ein Stillvorbereitungskurs kann für werdende Mütter äußerst hilfreich sein, da er folgende Vorteile bietet:
Wissen und Information: Der Kurs vermittelt umfassende Informationen über das Stillen, einschließlich Anlegetechniken, Positionen und häufigen Stillproblemen.
Praktische Anleitung: Werdende Mütter erhalten praktische Anleitungen und Tipps, um sich auf die Stillzeit vorzubereiten und Herausforderungen zu bewältigen.
Selbstvertrauen: Ein Stillvorbereitungskurs ermöglicht es den Teilnehmern, ihr Selbstvertrauen zu stärken und sich sicherer in Bezug auf das Stillen zu fühlen.
Gemeinschaft und Unterstützung: Der Kurs bietet die Möglichkeit, sich mit anderen werdenden Müttern auszutauschen und eine unterstützende Gemeinschaft aufzubauen.
Aufklärung von Stillmythen
Stillen ist schmerzhaft: Das Stillen kann zu Beginn ungewohnt sein, aber es sollte nicht schmerzhaft sein. Mit der richtigen Anleitung und Technik sollte das Stillen bequem sein.
Das Baby muss nach einem Zeitplan gestillt werden: Das Baby sollte nach Bedarf gestillt werden, wann immer es hungrig ist. Ein festgelegter Zeitplan ist in der Regel nicht notwendig.
Das Baby wird nicht satt: Ein häufiger Mythos ist, dass Muttermilch nicht ausreichend sättigend sei und das Baby nicht genug Nahrung bekommt. In Wahrheit ist Muttermilch perfekt auf die Bedürfnisse des Babys abgestimmt und enthält alle Nährstoffe, die es für sein gesundes Wachstum benötigt. Die meisten Babys signalisieren von selbst, wenn sie hungrig sind und stillen nach Bedarf, um ihren Hunger zu stillen.
Muttermilch ist zu dünn: Manche Menschen glauben, dass Muttermilch im Vergleich zu Flaschenmilch zu dünn ist und nicht ausreichend sättigen kann. Tatsächlich ist die Zusammensetzung von Muttermilch ideal für die Verdauung des Babys und enthält genau die richtige Menge an Nährstoffen für seine Entwicklung. Zudem passt sich die Zusammensetzung der Muttermilch im Laufe der Zeit an die wachsenden Bedürfnisse des Babys an.
Stillen stört den Schlaf des Babys: Es wird oft angenommen, dass gestillte Babys unruhiger schlafen und öfter aufwachen als Babys, die Flaschenmilch erhalten. Tatsächlich kann das Stillen jedoch beruhigend auf das Baby wirken und ihm ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Studien haben gezeigt, dass gestillte Babys tatsächlich in der Regel genauso gut schlafen wie Flaschenbabys.
Es ist wichtig, sich von diesen und anderen Stillmythen nicht verunsichern zu lassen und sich auf verlässliche Informationen und Ratschläge von Fachleuten zu verlassen. Jede Mutter und jedes Baby ist einzigartig, und es ist wichtig, dass sich jede Familie für die für sie am besten geeignete Methode der Ernährung entscheidet. Egal ob gestillt oder mit Flaschenmilch gefüttert wird, das Wichtigste ist, dass das Baby ausreichend Nahrung und Liebe erhält, um gesund und glücklich aufzuwachsen.
Warum man bei Flaschenmilch bei Pre-Milch bleiben soll
Nährstoffzusammensetzung: Pre-Milch ist der Muttermilch am ähnlichsten und enthält eine ausgewogene Zusammensetzung von Nährstoffen, die die Bedürfnisse eines wachsenden Babys erfüllen.
Bessere Verträglichkeit: Pre-Milch ist leichter verdaulich als Folgemilch und kann daher zu weniger Verdauungsproblemen beim Baby führen.
Kostenfaktor: Pre-Milch ist in der Regel günstiger als Folgemilch, was eine ökonomisch sinnvolle Option sein kann.
Fazit
Das Stillen bietet eine Fülle von Vorteilen für sowohl das Baby als auch die Mutter. Ein Stillvorbereitungskurs kann werdenden Müttern helfen, sich auf die Stillzeit vorzubereiten und Selbstvertrauen aufzubauen. Wenn man sich für die Flaschenfütterung entscheidet, ist es empfehlenswert, bei Pre-Milch zu bleiben, um die Vorteile einer nährstoffreichen und gut verträglichen Nahrung zu nutzen. Es ist wichtig, sich von Stillmythen nicht verunsichern zu lassen und stattdessen eine vertrauensvolle und unterstützende Einstellung zum Stillen zu entwickeln. Letztendlich sollte jede Mutter die Entscheidung treffen, die am besten zu ihr und ihrem Baby passt.
